Am Hunsrück-Flughafen Hahn gibt es laut Staatsanwaltschaft Koblenz Verdacht auf bandenmäßige Untreue, Subventionsbetrug und Insolvenzverschleppung. Zweimal gab es dort eine Razzia.
Die Staatsanwaltschaft Koblenz ermittelt gegen vier Beschuldigte am Flughafen Hahn wegen des Verdachts der bandenmäßigen Untreue und des Subventionsbetrugs. Im Visier sei außerdem ein Geschäftspartner. Wie die Staatsanwaltschaft mitteilte, handelt es sich bei den Männern um Verantwortliche von insgesamt sechs Unternehmen, die am Flughafen Hahn tätig waren. |
In zwei Fällen sollen sie außerdem beispielsweise Rechnungen bezahlt haben, obwohl sie wussten, dass der Rechnungsaussteller keine Leistung erbracht hätte. Mieteinkünfte eines Unternehmens seien nicht verbucht worden. Auch hätten sie Betriebsausgaben nicht verringert, obwohl das möglich gewesen sei. Die Ermittler sprechen von Schäden für die Gesellschaften am Hahn in erheblichem Ausmaß. |
Die Staatsanwaltschaft wirft den vier Männern zudem Subventionsbetrug vor. So sollen die Verdächtigen durch falsche Angaben bei den Betriebsausgaben Zuschüsse vom Land Rheinland-Pfalz bekommen haben. Der Schaden beläuft sich nach Angaben der Staatsanwaltschaft auf 400.000 Euro, die das Land aufgrund der fiktiven Angaben als Subventionen ausgezahlt hat. |
2026 |
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| Strafbefehle sind rechtskräftig Flughafen Hahn - Staatsanwaltschaft beantragt Strafbefehle gegen Verantwortliche von am Flughafen Hahn tätigen Gesellschaften (Newsletter BI) |
29.01.2026 | |||
| Flughafen Hahn - Staatsanwaltschaft beantragt Strafbefehle Flughafen Hahn - Staatsanwaltschaft beantragt Strafbefehle gegen Verantwortliche von am Flughafen Hahn tätigen Gesellschaften, Strafbefehle sind rechtskräftig (Bericht in "lebendiges Neuwied") |
27.01.2026 | |||
2023 |
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| Verstoß gegen gesetzliche Bestimmungen Jahresabschlüsse der Flughafen Frankfurt-Hahn GmbH für die Jahre 2019, 2020 und 2021 noch nicht veröffentlicht |
28.04.2023 | |||
2022 |
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Bei den Ermittlungen am Hunsrück-Airport gibt es offenbar eine skurrile Wendung. Die Staatsanwaltschaft geht dem Verdacht auf bandenmäßige Untreue und Subventionsbetrug nach. Skurrile Wendung bei den Untreue-Ermittlungen am Flughafen Hahn: Eine Gruppe von Personen soll die Parkautomaten am Hunsrück-Airport geleert und dann das Geld im Kofferraum eines Autos weggebracht haben. Pikant: Unter den Beschuldigten sollen zwei frühere Manager des Flughafens sein. Das berichtet der SWR unter Berufung auf Flughafenkreise. Zudem soll es zu Unstimmigkeiten bei der steuerlichen Abrechnung von Dienstwagen gekommen sein. (Echo Online) |
25.01.2022 | ||
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Staatsanwaltschaft Koblenz Flughafen Hahn; Ermittlungsverfahren gegen Verantwortliche von am Flughafen Hahn tätigen Gesellschaften (Pressemitteilung Staatsanwaltschaft Koblenz) |
20.01.2022 | ||
2020 |
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Reibach mit Passagierabfertigung? Bericht geht Ungereimheiten der Jahres 2005 bis 2013 nach / Prüfer sehen Verstoß gegen Vergaberecht (Allgemeine Zeitung) |
25.03.2015 | ||