Am Hunsrück-Flughafen Hahn gibt es laut Staatsanwaltschaft Koblenz Verdacht auf bandenmäßige Untreue, Subventionsbetrug und Insolvenzverschleppung. Zweimal gab es dort eine Razzia.

Die Staatsanwaltschaft Koblenz ermittelt gegen vier Beschuldigte am Flughafen Hahn wegen des Verdachts der bandenmäßigen Untreue und des Subventionsbetrugs. Im Visier sei außerdem ein Geschäftspartner. Wie die Staatsanwaltschaft mitteilte, handelt es sich bei den Männern um Verantwortliche von insgesamt sechs Unternehmen, die am Flughafen Hahn tätig waren.
Vier der fünf beschuldigten Männer stehen in Verdacht, mit einem "gemeinsamen Tatplan" zwischen Juli 2017 und Mai 2020 mit Untreue und bandenmäßiger Untreue bei Firmen große Vermögensverluste verursacht haben. Drei der Beschuldigten sollen in mehreren Fällen unter anderem Einnahmen der Unternehmen für sich privat verbucht haben.

In zwei Fällen sollen sie außerdem beispielsweise Rechnungen bezahlt haben, obwohl sie wussten, dass der Rechnungsaussteller keine Leistung erbracht hätte. Mieteinkünfte eines Unternehmens seien nicht verbucht worden. Auch hätten sie Betriebsausgaben nicht verringert, obwohl das möglich gewesen sei. Die Ermittler sprechen von Schäden für die Gesellschaften am Hahn in erheblichem Ausmaß.

Die Staatsanwaltschaft wirft den vier Männern zudem Subventionsbetrug vor. So sollen die Verdächtigen durch falsche Angaben bei den Betriebsausgaben Zuschüsse vom Land Rheinland-Pfalz bekommen haben. Der Schaden beläuft sich nach Angaben der Staatsanwaltschaft auf 400.000 Euro, die das Land aufgrund der fiktiven Angaben als Subventionen ausgezahlt hat.

Mit Blick auf fünf Firmen bestehe zudem bei drei Beschuldigten der Anfangsverdacht der Insolvenzverschleppung im Sommer und Herbst 2021.


Letzte Aktualisierung 29.01.2026

2026

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Newsletter Strafbefehle sind rechtskräftig
Flughafen Hahn - Staatsanwaltschaft beantragt Strafbefehle gegen Verantwortliche von am Flughafen Hahn tätigen Gesellschaften
(Newsletter BI)
29.01.2026
Berichter im Internet Flughafen Hahn - Staatsanwaltschaft beantragt Strafbefehle
Flughafen Hahn - Staatsanwaltschaft beantragt Strafbefehle gegen Verantwortliche von am Flughafen Hahn tätigen Gesellschaften, Strafbefehle sind rechtskräftig
(Bericht in "lebendiges Neuwied")
27.01.2026

2023

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Newsletter Verstoß gegen gesetzliche Bestimmungen
Jahresabschlüsse der Flughafen Frankfurt-Hahn GmbH für die Jahre 2019, 2020 und 2021 noch nicht veröffentlicht
28.04.2023

2022

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pdf-Dokument Bei den Ermittlungen am Hunsrück-Airport gibt es offenbar eine skurrile Wendung. Die Staatsanwaltschaft geht dem Verdacht auf bandenmäßige Untreue und Subventionsbetrug nach.
Skurrile Wendung bei den Untreue-Ermittlungen am Flughafen Hahn: Eine Gruppe von Personen soll die Parkautomaten am Hunsrück-Airport geleert und dann das Geld im Kofferraum eines Autos weggebracht haben. Pikant: Unter den Beschuldigten sollen zwei frühere Manager des Flughafens sein. Das berichtet der SWR unter Berufung auf Flughafenkreise. Zudem soll es zu Unstimmigkeiten bei der steuerlichen Abrechnung von Dienstwagen gekommen sein.
(Echo Online)
25.01.2022
Pressemitteilung Staatsanwaltschaft Staatsanwaltschaft Koblenz
Flughafen Hahn; Ermittlungsverfahren gegen Verantwortliche von am Flughafen Hahn tätigen Gesellschaften
(Pressemitteilung Staatsanwaltschaft Koblenz)
20.01.2022

2021

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Pressemitteilung Staatsanwaltschaft und LKW Flughafen Hahn - erneute Durchsuchungen
Die Staatsanwaltschaft Koblenz hat das Ermittlungsverfahren betreffend sechs Gesellschaften am Flughafen Frankfurt-Hahn um zwei weitere Beschuldigte erweitert. Das Verfahren richtet sich nunmehr gegen vier Verantwortliche von sechs am Flughafen Frankfurt-Hahn tätigen Gesellschaften sowie einen geschäftlichen Partner eines der schon bisher Beschuldigten.
(Landeskriminalamt)
09.11.2021
Bericht im Internet Ermittlungen am Flughafen Hahn dauern wohl bis 2022
Vor rund einem Jahr hatten die Staatsanwaltschaft Koblenz und Trierer Steuerfahnder Firmen-Gebäude am Flughafen Hahn durchsucht. Die Ermittlungen laufen noch immer.
(SWR)
05.07.2021

2020

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Bericht im Internet Flughafen Hahn
Beihilfen trotz Vorwurf des Steuerbetrugs - Landesregierung muss lückenlos aufklären
(Eifel-Zeitung)
07.10.2020
Bericht im Internet Flughafen Hahn: Staatsanwaltschaft durchsucht wegen Steuervergehen
Der Flughafen Hahn im Hunsrück ist ins Visier der Steuerfahndung geraten. Die Staatsanwaltschaft Koblenz hat am Donnerstag die Geschäftsräume von sechs am Hahn ansässigen Firmen durchsucht. Ermittelt werde gegen drei Verantwortliche dieser Unternehmen, teilte die Staatsanwaltschaft am Freitag mit. In dem Fall werde mit der Steuerfahndungsstelle des Finanzamts Trier zusammengearbeitet.
(Rheinpfalz)
24.07.2020

2020

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Dokument Reibach mit Passagierabfertigung?
Bericht geht Ungereimheiten der Jahres 2005 bis 2013 nach / Prüfer sehen Verstoß gegen Vergaberecht
(Allgemeine Zeitung)
25.03.2015