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Presseerklärung Nr. 03/93 vom 28. Dezember 1993
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Gerichtsentscheidung pro Flugplatz verhindert Schaffung von Arbeitsplätzen

Die Bürgerinitiative gegen den Nachtflughafen Hahn bedauert die Zurückweisung des Antrages auf Wiederherstellung der aufschiebenden Wirkung gegen die Genehmigung vom 14.07.1993 (Flugplatz Hahn) durch das Oberverwaltungsgerichtes Koblenz.
Dadurch darf bis zur endgültigen Entscheidung der anhängigen Klage vorläufig weitergeflogen werden.

Diese Entscheidung verhindert die schon lange erforderliche Neuorientierung in der Umwandlung des Hahn. Es verhindert somit auch die Schaffung von zukunftsorientierten Arbeitsplätzen. Zig-Millionen Steuern und Fördermittel gehen damit dem Hunsrück für einen sinnvollen Start in das nächste Jahrtausend verloren.

Denn, dieser Zivilflughafen Hahn wird wirtschaftlich mit den umliegenden Flugplätzen nicht konkurrieren können. Er schafft daher keine dauerhaften Arbeitsplätze.

Nach wie vor sehen wir einen wesentlichen Erfolg in der Verhinderung des uneingeschränkten Nachtfluges. Auch die Forderung des Oberverwaltungsgerichtes nach mehr Lärmschutz wird ausdrücklich begrüßt. Sie ermöglicht die Ansiedlung der auch von uns gewünschten Polizeischule und anderer Vorhaben.

Sicher ist, daß die Herren Brüderle und Waltzinger sich jetzt nicht mehr hinter der angeblichen Rechtsunsicherheit eines Verfahrens verstecken können, sondern jetzt zeigen müssen, wie sie ihre vollmundigen Versprechungen wahrmachen wollen.