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Luftverkehrsstatistik für den Juni 2026

Das Statistische Bundesamt hat am 31. Juli 2026 die Luftverkehrsstatistik für die Verkehrsflughäfen der Bundesrepublik Deutschland veröffentlicht.


Zahlen TRIWO Flughafen Hahn: Fehlanzeige

Wie zu erwarten war, fehlen die Zahlen für den internationalen Fracht- und Charterflughafen Hahn trotz seiner überragenden Bedeutung für den Luftverkehr im Südwesten und seiner herausragenden Stellung als fünftgrößter Frachtflughafen Deutschlands.

Aufgrund seiner Passagier- und Frachtzahlen hat der TRIWO Flughafen Frankfurt-Hahn nach eigenen Verlautbarungen mehr als 150.000 Fluggasteinheiten. Somit müsste eigentlich der Hahn, nach Abschnitt 4 Statistik des Luftverkehrs, Unterpunkt § 12 Luftverkehrsstatistik, die Kriterien für die Pflicht zur Abgabe der Verkehrsdaten erfüllen.


Antwort auf Anfrage beim Statistischen Bundesamt: Fehlanzeige

Die Bürgerinitiative gegen den Nachtflughafen Hahn (BI) hat beim Statistischen Bundesamt nachgefragt, warum die Anzahl der Starts und Landungen, die Passagier- und Frachtzahlen, aufgelistet nach Herkunfts- und Zielort, für den Hahn nicht in der veröffentlichten Statistik enthalten sind.
Bisher hat die BI keine Antwort erhalten.


Staatsgeheimnis?

Wir sind gespannt, mit welcher fadenscheinigen Begründung der Hahn seine Zahlen nicht mehr veröffentlichen muss. Könnte es vielleicht sein, dass sie angesichts der extremen Zunahme von "Frachtflügen" aus den USA via Hahn nach Saudi-Arabien, zum Staatsgeheimnis erklärt wurden?


Mit leeren Händen den Mund voll genommen?

Oder sind die Passagier- und Frachtzahlen des Hahns so extrem schlecht?
Könnte es vor diesem Hintergrund sein, dass der großartige Globalplayer TRIWO sich scheut oder sich angesichts der vollmundigen Ankündigungen durch dessen Topmanagement sogar schämt, die ernüchternden Zahlen über das Statistische Bundesamt zu veröffentlichen?


Wie sich die Zeiten ändern!

Der Bi ist noch sehr gut in Erinnerung, dass das früher ganz anders war.
In den ersten Jahrzehnten der wirtschaftlich schon immer desaströsen Lage des besseren Luftlandeplatzes Hahn im Hunsrück, wurde mit den Zahlen der Verkehrsstatistik in der Öffentlichkeit grundsätzlich lautstark getrommelt.
Schon am vierten oder fünften Tag des Folgemonats wurden die jeweils aktuellen Passagier- und Frachtzahlen verkündigt und meistens überschwänglich gefeiert.


Verschleiern von Fakten und Zahlen

Das Verschleiern von Fakten und Zahlen wird den Verantwortlichen am Hahn jedoch nichts nutzen. Denn Unwirtschaftlichkeit lässt sich nicht dauerhaft kaschieren, noch Verluste dauerhaft ausgleichen. Bekanntlich geht der Krug nur so lange zum Brunnen bis er bricht. Wir sind gespannt, wann TRIWO wie schon viele davor gezwungen sein wird, die Reißleine zu ziehen und sich vom Acker zu machen.

Weiterführende Links

(Newsletter der BI Nachtflughafen Hahn vom 04.08.2026)