Newsletter anfordern
Newsletter
anfordern!

drucken

Keine Verkehrszahlen des TRIWO Flughafens Frankfurt-Hahn mehr in der Luftverkehrsstatistik der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Verkehrsflughäfen

Die Arbeitsgemeinschaft Deutscher Verkehrsflughäfen (ADV) hat die Luftverkehrsstatistik der deutschen Verkehrsflughäfen für den Januar 2026 veröffentlicht.
Die Statistik bietet Einblick in die Passagierzahlen incl. der Transitpassagiere, das Luftfrachtaufkommen incl. der Transitfracht sowie die Anzahl der Flugbewegungen der einzelnen Flughäfen.
Unter den aufgeführten deutschen Verkehrsflughäfen befinden sich auch die unbedeutenden Flugplätze Sylt, Erfurt, Kassel, Mönchengladbach, Braunschweig und Rostock-Laage mit zusammen gerade einmal 7.848 Passagieren im Januar.

Erstmalig NICHT in dieser Statistik der 28 Verkehrsflughäfen in Deutschland AUFGEFÜHRT wird der mehrfach Insolvent gegangene Internationale Fracht- und Charterflughafen Hahn im Hunsrück. Öffentlich bekannt eher als Airport Frankfurt-Hahn oder neuerdings TRIWO Flughafen-Hahn.

Auf die Frage warum der Hahn fehlt, antwortete uns die ADV: "der Grund ist ganz einfach: der Flughafen Hahn liefert uns mit dem 1.1.2026 keine Daten mehr."


Ausgewöhnlicher Vorgang

Ein ziemlich außergewöhnlicher Vorgang. Wird diese Statistik von den jeweils Verantwortlichen des Flugplatzes Hahn doch gerne als öffentlichkeitswirksamer Beweis der eigenen Bedeutung und Großartigkeit herangezogen.
Warum also fließen keine Daten vom Hahn mehr an die ADV und damit in diese "prestigefördernde" Statistik?


Luftnummern?: Bis zu 4 Millionen Passagiere, 400.000 to Luftfracht

Hat die Geschäftsleitung des Hahn etwa Angst, dass sich ihre vollmundigen Ankündigungen von bis zu 4 Millionen Passagieren und 400.000 to Luftfracht in den nächsten Jahren, neuen Flugzielen und deutlich mehr Urlaubsflügen in 2026 als die, in der Geschichte des Pro(w)inz Flugplatzes Hahn, üblichen "Luftblasen" erweisen? Befürchten die Hahn Manager etwa dramatisch einbrechende Verkehrszahlen?

Immerhin stehen laut unseren Informationen erhebliche temporäre Streichungen von Flügen im Januar im Raum. Dazu noch die erneut stark zurück gegangenen Truppentransporte des US-Militärs.

Ist der selbsternannte Internationale Fracht- und Charterflughafen Hahn mit seiner angeblich "überragenden Bedeutung im Cargogeschäft", seinem angeblichen "Alleinstellungsmerkmal Nachtflugerlaubnis" und lediglich Rang 64 (Anzahl der Flugverbindungen im Winterflugplan 2025/2026) der von Ryanair bedienten Flughäfen möglicherweise auf dem Weg in die Bedeutungslosigkeit, auf dem Weg auf das Niveau des anderen TRIWO Flugplatzes, des Flugplatzes Egelsbach bei Darmstadt?

Auf jeden Fall scheint die nicht Veröffentlichung der Verkehrszahlen des TRIWO Flugplatzes Hahn in der Luftverkehrsstatistik auf erhebliche Probleme der Hahn-Verantwortlichen hinzuweisen, ihre Hurra-Ankündigungen in diversen Presseorganen mit belastbaren positiven Zahlen für den Januar 2026 zu unterfüttern. Ein möglicherweise weiteres Indiz dafür, dass die neuen Herren am Hahn die gleichen wirtschaftlichen Probleme haben, wie alle vor ihnen. Mit einem großen Unterschied. Von keinem wurden bisher die Zahlen gänzlich unterschlagen.

Damit erreicht die Intransparenz am TRIWO Flughafen Hahn eine nie dagewesene neue Dimension.

Weiterführende Links

(Newsletter der BI Nachtflughafen Hahn vom 02. März 2026)