Newsletter anfordern
Newsletter
anfordern!

drucken

01.10.2026: Update Winterflugplan 2026/2027 TRIWO Flughafen Hahn für November 2026, Anzahl Flugziele: - 8 = 22,22%, Anzahl wöchentliche Flüge: - 17 = 15,60%

Am 27. Oktober 2026 startet der Winterflugplan am TRIWO Airport Hahn. Laut den Buchungsportalen der Fluggesellschaften setzt sich mit Stand November 2026 der planmäßige Winterflugplan 2026/2027 - also ohne temporäre Streichungen im Zeitraum November 2026 bis März 2027 und Zusatzflügen über Weihnachten und Neujahr- wie folgt zusammen:

Fluggesellschaft Anzahl Flugziele Anzahl wöchentliche Flüge
Ryanair 19 70
Wizz Air 7 18
Fly One 1 2
Air Serbia 1 2
Gesamt 28 92

Vergleich mit Winterflugplan 2025/2026

Wir gehen mit sehr großer Sicherheit davon aus, dass es im Winterflugplan 2025/2026 insgesamt 36 Flugziele (26 x Ryanair, 8 x Wizz Air, 1 x Fly One, 1 x Air Serbia) mit 109 wöchentlichen Flügen (87 x Ryanair, 18 x Wizz Air, 2 x Fly One, 2 x Air Serbia) gab.

Somit beträgt das Minus gegenüber dem Vorjahr 8 Flugziele, was 22,22 % entspricht. Die Anzahl der wöchentlichen Flüge sinkt um 17, was 15,60 % entspricht.

Diese Entwicklung diskreditiert bspw. den vom "Rhein-Hunsrück-Anzeiger" zitierten "Kenner der Flughafenszene", der völlig losgelöst von der Realität und zu seiner Entschuldigung vielleicht unter dem Einfluss von berauschenden Getränken am 10.04.2024 äußerte: "Der Hahn entwickelt sich absehbar zum erfolgreichsten Regionalflughafen in Deutschland."


Ein weiter Weg bis zu 4.000.000 Millionen Passagieren und schwarzen Zahlen

Sicher ist, dass mit dieser Entwicklung die von dem Geschäftsführer der TRIWO Hahn Airport GmbH, Herrn Peter Adrian, geplanten "4.000.000 Millionen Passagiere" und die "schwarze Zahlen" einen weiteren großen Dämpfer erhalten haben.

Hahns Hoffnung?
Tiertransporte für Versuchsstationen - Importflüge mit vermeintlichem Bio-Obst und Gemüse aus äußerst bedenklichen Anbaugebieten und katastrophaler Umweltbilanz - Truppen-, Waffen- und Munitionstransporte des US-Militärs

Um die Verluste beim Umsatz auch nur ein wenig auszugleichen, müsste der Flughafen schon eine Menge Hunde für Versuchsstationen in Europa abfertigen. Zusätzlich müsste er tausende Tonnen "nachhaltig" und "umweltfreundlich" mit reinstem Nilwasser gewässerte Bio-Kartoffeln, Öko-Erdbeeren und Gemüse aus Ägypten einfliegen. Außerdem noch eine ganze Armada von Großraumfrachtern, voll mit "umweltschonend" angebauten Jaffa-Orangen, Orri-Clementinen oder Granatäpfel aus dem vom Israel besetzten Westjordanland. Und zu guter Letzt, mit "modernsten" "abgasarmen" und "umweltfreundlichen" Flüsterjets der sechziger Jahre wie der Antonov 12 oder Antonov 26 im großen Stil "naturbewusst" produzierte Tomaten und Erdbeeren aus der von Marokko okkupierten Westsahara, bei deren Anbau die nicht erneuerbaren Wasserreserven dieser Regionen für schnelle Profite skrupellos geplündert werden.

Alternativ und/oder ergänzend müsste das US-Imperium irgendeinen ressourcenreichen Schurkenstaat im Nahen Osten, Afrika oder Mittelasien überfallen. Die damit einhergehenden Truppen, Waffen- und Munitionstransporte würde sicherlich kurzfristig die ansonsten trüben Aussichten des Hahns etwas aufhellen. Sehr zur Entlastung all derer, die schon seit Jahrzehnten mit viel heißer Luft in ihrer Rethorik den Internationalen Nacht-Fracht und Charterflughafen Hahn im Hunsrück, kurz Triwo Flughafen Hahn, am Leben zu halten versuchen.

Die Märkte lassen sich nicht betrügen

TRIWO steckt im gleichen Dilemma wie alle ihre Vorgängerfirmen.
Kommt sie Ryanair und Wizz Air bei den Abfertigungsgebühren entgegen, steigen zwar die Flugbewegungen und die Passagierzahlen, allerdings steigen dann jeweils auch überproportional die Verluste.
Wie formulierte es die vom damaligen Wirtschaftsminister Brüder eingeholte Prognose für den Hahn vor der Entscheidung: Es gibt keine Angebotslücken für einen Flughafen auf dem Hunsrück, weder in der Fracht, noch bei den Passagieren. Der Politik waren also bei der Entscheidung für den Hahn bereits die Probleme bekannt, die nunmehr seit über 35 Jahren einhergehen.

(Newsletter der BI Nachtflughafen Hahn vom 01.10.2026)